Die Eigenbau-Fahrzeuge

Hier alle mittlerweile gebauten Fahrzeuge abzubilden, würde die Übersichtlichkeit der Seite stark beeinträchtigen. Ich beschränke mich deshalb auf meine schönsten Eigenbauten:

Porsche 962C Porsche C GTS Porsche 956 C Audi TT-R
       
BMW M1 Lancia LC 2    

 

Porsche 962C

Hier beabsichtige ich, den Bau eines Slotcars im Maßstab 1:24 zu dokumentieren. Für dieses Projekt habe ich mir den Porsche 962C als Bausatz von Tamiya ausgesucht. Wie sich die Angelegenheit entwickelt, kann ich zzt. noch nicht sagen. Auf jeden Fall biete ich hier die Möglichkeit an, den Baufortschritt zu verfolgen.
Doch zunächst zu den Gründen, warum ich mich für den Porsche 962C entschieden habe:
Im Jahre 1982 wurden weltweit die Bestimmungen für Langstreckenrennen in das heutige Gruppe C-Reglement geändert. Im selben Jahr schuf die Firma Porsche das Modell 956 speziell für diese Kategorie. Dieses Fahrzeug änderte Porsche dann zum 962 ab, um die amerikanischen IMSA-Vorschriften zu erfüllen. 1985 wurde ein zum Porsche 962C verbessertes Fahrzeug vorgestellt, welches nach zusätzlichen Überarbeitungen den Bestimmungen für Langstreckenrennen entsprach. Für sein außergewöhnliches Spurhaltevermögen erhielt er viel Lob. Viele Teams auf der ganzen Welt wählten den Porsche 962C als ihr Auto für die japanische Langstreckenmeisterschaft 1988. Den wettbewerbsfähigsten 962C schuf das 'From A' Rennteam, indem der konventionelle luft- und flüssig gekühlte Motor durch einen komplett flüssig gekühlten flachen 6-Zylindermotor ersetzt wurde. Im gleichen Jahr gewannen die Fahrer Okada und Dickens die Team- und Fahrermeisterschaften am Steuer dieses ungewöhnlichen Rennwagens.
Ein weiterer Grund zum Kauf gerade dieses Modells war und ist die Sponsorenlackierung. Ähnlichkeiten mit dem Namen meiner Homepage sind jedoch rein zufällig.

Begonnen wird mit einem  Bausatz von Tamiya.


 

Die ersten Teile sind hier bereits lackiert.
 
Jetzt kommt ein Chassis von Plafit zum Einsatz.

Hier die bereits montierte Version 'Excel Full Racing'.


 

Der Fahrereinsatz musste erheblich bearbeitet werden, damit das Chassis verbaut werden konnte.


 

Außerdem wurden SSH-Alufelgen im Format I19/A20/B10 (vorne) und I22/A23/15 (hinten) mit Ortmannreifen verklebt und geschliffen.

Jetzt fährt er wenigstens schon mal.


 

Die Xenon-Dauerbeleuchtung von amoslot wurde nicht auf eine Platine, sondern direkt in das Chassis gelötet.


 

Die Anbringung der Decals wurde leicht modifiziert, damit der Grund für den Bau des ersten Fahrzeuges auch hinreichend deutlich wird (siehe Einleitung!).


 

So, jetzt noch Klarlack (glänzend) von Topcoat.

Jetzt ist das Fahrzeug endlich fertig und fährt sehr gut. Ob es auch schnell ist, weiß ich nicht, da es noch vorsichtig bewegt wird. Und ... sollte jemand die Felgeneinsätze suchen - die liegen in der Tonne. Als sie endlich klein genug waren, waren sie nicht mehr rund und brachen auseinander.

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Porsche Carrera GTS

Der Porsche Carrera GTS (Gran Tourismo Sport) wurde im Jahre 1963 konstruiert. Kleinere Mängel offenbarten sich bereits bei den Testfahrten auf der Porsche Versuchsstrecke in Weissach, sowie bei Testläufen auf dem Hockenheim- und Nürburgring und waren schon im Herbst behoben. Im November begann bei dem Flugzeughersteller Henkel in Speyer der Bau von 116 schnittigen Kunststoffkarosserien, womit Porsche die für die Homologation zur GT Klasse geforderte Menge von 100 Exemplaren bereitstellte.
Als das letzte Kundenfahrzeug im Mai 1964 ausgeliefert wurde, hatte der Porsche unter der werksinternen Bezeichnung 904 schon längst sportlichen Ruhm erworben. Das Fahrzeug gewann das Rennen von Sebring im März, vor allem aber das bei der Targa Florio in Sizilien im April 1964, wo der 904 den ersten Platz errang. Damit erkämpfte er den 5. Sieg für Porsche in dem klassischen Rennen. Etliche weitere sportliche Erfolge schlossen sich an, so z.B. bei der Tour de France, dem 1.000 km-Rennen auf dem Nürburgring sowie das 24-Stunden-Rennen von Le Mans und Reims. Die Straßentauglichkeit bewies er als Zweitplatzierter bei der Rallye Monte Carlo 1965. Zudem konnte der 904 zwei gewonnene GT-Weltmeisterschaften auf sich verbuchen.
Der Wagen besaß eine exzellente Straßenlage und bot einiges, was später im Rennwagenbereich Standard wurde. Ein geringes Gewicht von rund 530 kg sowie eine Kombination aus Stahl (Kastenrahmen) und Kunststoff (Aufbau). Der 904 GTS bot 180 PS Leistung und erreichte maximal 263 Stundenkilometer. Die Beschleunigung von 0 auf 100 bewältigte er in weniger als fünf Sekunden. Der 904 GTS gilt noch heute als einer der erfolgreichsten, vor allem aber schönsten Rennsportwagen der frühen 60er Jahre. Und das ist auch der Grund, weshalb ich dieses Fahrzeug zum Nachbau ausgesucht habe.

Ein Bausatz von Revell wird nun ausprobiert.


 

Die Karosserie wurde verklebt und das Schöler-Slotcarchassis Puma-G für sehr kleine 1:24-Fahrzeuge zusammengebaut.

Um dem schmalen aber normal langem Fahrzeug Rechnung zu tragen, musste ein langer 90°-G-Halter eingebaut werden.

 


 

Die Lackierung (Tamiya) rechtfertigt die Annahme, dass der Bau des Fahrzeuges jetzt eingestellt werden kann.

Das Chassis wurde mit einem Motor von Fox, Typ II 13D (Befestigung von Cheeta), einem Spurzahnrad mit 34 Zähnen (M50), 3mm-Achsen (55mm lang mit Distanzen aus GFK), geschlossenen Kugellagern mit Bund und 6-Loch-Alu-Tiefbettfelgen im Format 18 x 10mm bestückt.


 

Die Ortmannreifen wurden verklebt und geschliffen, Xenon-Beleuchtung eingebaut, Decals angebracht und ein Lego-Männchen als Fahrer aufgeklebt.

Anschließend wurde die Karosserie mit Klarlack von Topcoat überzogen.


 

Nachdem ich mich lange mit der Anpassung von Karosserie und Chassis beschäftigt habe, ist jetzt auch der vorne drehende Leitkiel montiert.

Das Fahrzeug liegt endlich gut auf der Bahn und ist recht schnell. Bei diesem Modell kann ich es ja rücksichtslos ausprobieren, da die Lackierung durch etwaige Karambolageschäden nur schöner werden kann. Bei dem nächsten Fahrzeug werde ich an der Lackierung arbeiten.

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Porsche 956 C

Der Porsche 956 C wird zzt. von Slot.it in einer Rohkarosse angeboten. Nach meinem unglücklichen Lackierversuch des oben gezeigten Porsche Carrera GTS bin ich jetzt stolzer Besitzer eines Airbrush-Sets, welches an dem Fahrzeug zum Einsatz kommen soll.

Hier der erste Airbrush-Versuch.


 

Die mittlerweile obligatorische Xenon-Beleuchtung mit fliegender Verkabelung wurde verlötet.


 

Anschließend wurden alle Scheiben und die Kleinteile verklebt.


 

Nach dem Aufziehen der Ortmannreifen wurden die Decals angebracht und die Karosserie mit Klarlack überzogen.

Dieses Fahrzeug wollte ich wegen der guten Lackierung nur vorsichtig bewegen. Die Fahreigenschaften sind aber so gut, dass ich dieses Vorhaben schnell zurückgestellt habe. Deshalb wurde das Fahrzeug noch mit Dachdeckerblei austariert und ein anderes Ritzel eingesetzt, um es besser abzustimmen. Als Ergebnis konnte ich eine neue persönliche Bestzeit auf der Heimbahn notieren!

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Audi TT-R

Der Audi TT von Revell wird mit einem Slot.it-HRS-Chassis zu einem rennfertigen Modell aufgebaut.

Die aus blauem Kunststoff bestehende Karosserie wurde mehrfach geschliffen und wieder neu lackiert.
 
Das erste Ergebnis ist mehr als zufriedenstellend.
 
Die fliegende Verkabelung der Dauerbeleuchtung wurde hier zum Teil mit Isolierband abgedeckt.
 
Zum besseren Anpassen der Karosserie an das HRS-Chassis wurden kleine Papierstreifen um die Räder gewickelt, so dass der Abstand der Räder zum Radausschnitt definiert ist.
 
Fertig! Schnell und gerade bei Dunkelheit sehr eindrucksvoll.

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BMW M1

Der BMW M1 wurde für eine Rennserie unseres Vereins angefertigt, da nicht genügend Kaufmodelle unterschiedlicher Lackierung zur Verfügung standen.

Eine perfekte Lackierung an einem neuen Fahrzeug zu entfernen tut einem eingefleischtem Slotter schon weh. Doch was sein muss, muss sein.
 
Das leuchtende Rot sieht auf jeden Fall schon mal sehr aggressiv aus.
 
Für die von mir verwendeten Decals gibt es in dieser Art keine Vorbilder. 
 
Zur Minimierung des Grips wurden die Vorderreifen mit Sekundenkleber versiegelt. Die Höhenfixierung der Vorderachse verbesserte die Sputreue.

Felgeneinsätze vorne und auch hinten sind Pflicht.


 

Ferner wurde das slot.it Starterkit SIKK04 (Felgen SIPA19 [17 x 10]) mit Spurzahnrad 19mm x 36Z verbaut. Das seitliche Achsspiel konnte durch Beilagscheiben optimiert werden.

Natürlich wurden verklebte und geschliffene Ortmannreifen (44 D) verwendet,

 


 
In der zweiten Ausbaustufe wurden gedrehte Alufelgen mit BBS-Einsätzen, neue ("blaue") Ortmannreifen, der slot.it-Motor SIMX 06 und ein Dauerlichteinsatz verbaut.
 

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Lancia LC 2

Welche Möglichkeiten bietet ein slot.it-Fahrzeug? Dies auszuprobieren war Ziel einer Rennserie in Lichters Racingteam. Der Lancia LC 2 sollte Abwechslung in meine Fahrzeugriege bringen und die Latte hoch legen.

Nach dem sorgfältigen Entfetten und Grundieren der Rohkarosse ...
... folgte die erste und zweite Lackschicht. Die selbst gemischte Tönung sollte der Hintergrundfarbe dieser Homepage entsprechen, was nicht so ganz gelang; allerdings täuschen die Schatten auf dem Bild ein wenig.
Nachdem die Decals auf dem matten Lack nicht zu verschieben waren, wurde eine dünne Klarlackschicht aufgetragen. Die zum Teil selbst gefertigten Decals ließen sich so besser positionieren. Nach einer Schutzschicht Klarlack passt die Farbe hier schon besser und das Logo ist auch zu erkennen.
Teil eins des Lancia, die Karosserie, ist nach Montage der Glas- und Kleinteile und einer letzten Klarlackschutzschicht fertig.
Für den Rennbetrieb wurde hier 'offset' eine slot.it-Motorhalterung für Anglewinder eingebaut.

Anschließend wurde die Dauerlichtschaltung mittels Speicherkondensator, Spannungsregler und Dioden vorbereitet und das Chassis 'ausgebleit'.

Zum Einsatz kommt ein slot.it-Boxermotor mit 24.000 Umdrehungen bei 12 Volt.
Die erste Probefahrt mit 'neuen' Ortmann Reifen (20,5x10,5 für slot.it).

Alternativ stehen noch Ortmann Formel 1 Reifen auf slot.it-Felgen (14,4x12) zur Verfügung.

So wird man ihn im Rennen sehen ...
... deshalb hier noch einmal von vorne.

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